Die Problematik im Überblick

Das achtjährige Gymnasium (G8) und die verpflichtende Ganztagsschule bedrohen
die musische Bildung in unserem Land. Viele Schülerinnen und Schüler haben bereits
in jungen Jahren eine wöchentliche Zeitbelastung durch die Schule, die der eines voll
berufstätigen Erwachsenen entspricht.
Für die Ausübung wichtiger außerschulischer Tätigkeiten wie etwa das Erlernen eines
Instruments bleibt dabei kaum noch Zeit. Das können viele Musikpädagogen bestätigen.
Auch die Teilnehmerzahlen am Wettbewerb „Jugend musiziert“ sind signifikant zurück-
gegangen. Ähnliche Erfahrungen machen Tanz- und Ballettschulen, Sportvereine usw.

Zum G8 hinzu kommt die verpflichtende Ganztagsschule * deren Ausbreitung von der
derzeitigen Landesregierung vorangetrieben wird. *  Wenn künftig die Schülerinnen und
Schüler erst am späten Nachmittag zum Instrumentalunterricht kommen können, dann ist
auch die Existenz vieler Musikpädagogen bedroht. Qualifizierter Instrumentalunterricht
bedarf des Einzelunterrichts, und es ist sehr zu bezweifeln, dass dieser Unterricht in
Kooperation mit Ganztagsschulen im benötigten Umfang möglich ist * .

Um die Musiklandschaft unseres Landes (und auch die Existenz der Musikpädagogen)
zu erhalten, fordern wir:

-> Das G9 muss als Wahlmöglichkeit neben dem G8 wieder angeboten werden! *
-> Freiwillige und flexible Nachmittagsbetreuung muss als Alternative zur verpflichtenden
Ganztagsschule gewählt werden können! *
( Bei Klick auf * erhalten Sie nähere Informationen dazu)

Wie die verschiedenen Parteien vor der Landtagswahl zu G9 und zur Ganztagsschule
positioniert sind, können Sie HIER  nachlesen.

Hinweisen möchten wir noch auf die Online-Petition von Stefan Merkl:

G8 zerstört die Musiklandschaft des Landes. Stoppt den Verfall der Arbeitsgemeinschaften